Der Verein bezweckt den Zusammenschluß von Liebhabern der Aquarienkunde zur Förderung ihrer gemeinsamen Bestrebungen und zur zielbewußten Ausbreitung der Aquarienkunde. Er verfolgt mit seinen Bestrebungen keine politischen oder wirtschaftlichen, sondern ausschließlich kulturelle, wissenschaftlichen jugendfördernde und gemeinnützige Zwecke und Ziele.
Der Verein widmet sich insbesondere der optimalen Zierfischhaltung sowie der Zierfisch- und Aquarienpflanzenzucht. Der Verein widmet sich auch der Erhaltung gefährdeter Arten freilebender Tiere und Pflanzen gemäß der Washingtoner - Artenschutz - Übereinkommens. Darüber hinaus wird er mit den Umweltschutzbehörden zwecks Reinhaltung der Gewässer zusammenarbeiten und zur Wiederherstellung der Biotope beitragen.
Der Verein ist dem Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e. V. von 1911 angeschlossen.
Von Walter Schmidt
40 Jahre Aquarienverein "Scalare". Ein Grund einmal Rückschau zu halten, was in diesen Jahren im Verein geschehen ist. In der nachfolgenden Chronik habe ich versucht, die meiner Meinung nach, wichtigsten Ereignisse, Vorkommnisse und Aktivitäten aufzuzeichnen. Geholfen hat mir dabei die vom Ehrenmitglied Franz Helmert zum 25-jährigen Vereinsjubiläum verfaßte Chronik und die Protokolle der Jahreshauptversammlungen aus diesen 48 Jahren.
Ich hätte gern alle Namen der Mitglieder, die in diesen Jahren den Vorstand bildeten, oder durch ihre Mitarbeit den Verein unterstützt haben festgehalten, auch die Termine der fast in jedem Jahr durchgeführten Veranstaltungen, wie da sind Diavorträge, Vorträge durch Referenten, Heimschauen, Fischbörsen, Tümpeltouren, Familienausflüge, Kaffeeklatsch mit den Frauen, Tag der offenen Tür auf dem Vereinsgelände, Besuch der Bezirkstage, Vereinsvergnügen, Partnerschaftstreffen mit den Berliner Freunden und vor allem der vielen Tischrunden aufgezählt, doch irgendwo mußte ich eine Grenze einbauen, sonst wäre die Chronik zu umfangreich geworden.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit nicht versäumen, der früheren Vereinsmitglieder, die durch ihre Mitarbeit maßgeblich dazu beigetragen haben, daß der Verein 48 Jahre funktioniert hat, und die nicht mehr unter uns weilen, zu gedenken. Bei den anderen, vor allem den Älteren wünsche ich mir, daß beim Lesen Erinnerungen wach werden und bei den Jüngeren denke ich, daß diese Chronik Anstöße gibt, die Vereinsarbeit ideenreich und erfolgreich fortzusetzen.
Im März 1952 trafen sich die Zierfischliebhaber Teutloff, Ohorn, Holtmann, Franke und Bruns in der Gaststätte "Zum Becher" im ehemaligen Gewerbepark am Bahnhof in Salzgitter- Lebenstedt. Das Ziel dieser Zusammenkunft war der Erfahrungsaustausch bei der Haltung und Zucht von Zierfischen, gegenseitige Unterstützung bei Beschaffung von Zierfischen und Wasserpflanzen, Beratung bei der artgerechten Einrichtung von Aquarien, Futterfragen und sonstiger Probleme die bei der Zierfischhaltung auftreten können. Diese Treffen verursachten durch mündliche Werbung, aber auch durch Pressenotizen einen gro8en Aufschwung unter den Liebhabern dieses Hobbys und es wurde beschlossen, einen Verein zu gründen. Die Freunde Ohorn und Teutloff nahmen Verbindung zu den Freunden Glenewinkel und Rabe aus dem Braunschweiger Aquarienverein und dem Freund Knackstedt aus Goslar auf, die dann durch zahlreiche Vorträge die Gründung eines Vereins unterstützten, so daß es noch Ende 1952 zur Gründung des Vereins kam.
Auf dem Bezirkstag des Bezirkes 22 des Verbandes Deutscher Aquarienfreunde (V.D.A.) am 18. Januar 1953 in Braunschweig wurde der Aquarien- und Terrarienverein "Scalare" in den Verband aufgenommen.
Auf der Jahreshauptversammlung 1953 wurde der Freund Teutloff zum 1. Vorsitzenden und der Freund Bönitz zum 2. Vorsitzenden gewählt. Der Monatsbeitrag wurde auf 0,50 DM festgesetzt. In diesem Jahr nahm der Verein einen großen Aufschwung durch viele Vorträge und andere Aktivitäten wie zum Beispiel einer Tümpeltour am 06.09.1953.
Es wurde beschlossen, bald eine Aquarienausstellung zu veranstalten. Bei der Hauptversammlung 1954 wurde in geheimer Wahl ein neuer Vorstand gewählt mit folgendem Ergebnis: 1. Vorsitzender wurde Walter Ohorn und 2. Vorsitzender Herbert Purkert. Der Monatsbeitrag wurde auf 1,-- DM festgesetzt. In der nächsten Versammlung kam es zum Streit zwischen den beiden Vorsitzenden, mit der Konsequenz, daß der 1. Vorsitzende sein Amt zur Verfügung stellte. Auf einer im September durchgeführten außerordentlichen Generalversammlung fanden die Auseinandersetzungen ihren Fortgang. Daraufhin erklärten die meisten Mitglieder den Austritt aus dem Verein. Nur die Freunde Teutloff, Klopp, Zach, Purkert, Genz, Bialkowski und Helmert blieben dem Verein treu, wagten einen Neuanfang und warben mit Erfolg neue Mitglieder, Die Vereinsleitung übernahm Herbert Purkert.
Am 16.01.1955 wurde der 1. Bezirkstag in Salzgitter- Lebenstedt durchgeführt und es kam wieder Ruhe in den Verein. Fester Bestandteil im Vereinsleben waren in den nächsten Jahren Lichtbildervorträge und Tümpeltouren, das gesellige Beisammensein wurde gepflegt und Nachbarvereine besucht. 1957 wurde die schon lange geforderte Aquarienausstellung in der Gaststätte "Zum Becher" im Gewerbepark durchgeführt. Die Ausstellung war ein großer Erfolg und brachte dem Verein viele neue Mitglieder.
1959 folgte eine weitere Ausstellung, ebenfalls in der Gaststätte "Zum Becher". 1960 wurde erstmalig der Einstieg in die Schulaquaristik vorgenommen, nachdem festgestellt wurde, daß die in den Schulen aufgestellten Aquarien zu wünschen übrigließen. Auf der Jahreshauptversammlung 1961 gab es einen Führungswechsel. Walter Lehnert löste Herbert Purkert ab, dieser wiederum wurde 1962 von Hans-Günter Sommer abgelöst. Am 25.01.1962 fand im C.V.J.M. Haus in Salzgitter-Lebenstedt ein viel beachteter Bezirkstag statt, auf dem den Mitgliedern Genz, Helmert und Ohorn die silberne V.D.A. Nadel verliehen wurde. In diesem Jahre wurde auch erstmalig eine Heimbeckenschau durchgeführt. Sieger wurde Walter Lehnert.
Die berufliche Veränderung bei Freund Sommer war maßgebend, daß 1963 Walter Lehnert wieder für ein Jahr den Vorsitz übernahm. 1964 übernahm dann Walter Ohorn dieses Amt. Höhepunkt dieses Jahres war eine Aquarienausstellung mit anschließender Börse im August in der Schule am Amselstieg. Diese Ausstellung fand in der Öffentlichkeit viel Beachtung, besonders ein von Freund Helmert ausgestelltes Folienbecken und eine im Rundfunk gesendete Reportage machten den Verein über das Stadtgebiet hinaus bekannt. In den folgenden Jahren gab es viele Vorträge von Referenten und Diavorträge von der Bildstelle, Heimschauen wurden veranstaltet und Bezirkstage besucht.
1966 beteiligte sich der Verein an der Verkaufsmesse "Zwischen Schlot und Scholle" auf dem Festplatz in Salzgitter-Lebenstedt mit einer Ausstellung, die viele neue Mitglieder brachte. Im September fand im Rahmen einer Tischrunde die erste Zierfisch- und Wasserpflanzenbörse auf Vereinsebene in der Gaststätte "Zum Becher" im Strumpfwinkel in Salzgitter-Lebenstedt statt. Wegen des großen Erfolges wurde beschlossen, auch weiterhin Vereinsbörsen zu veranstalten.
Im Juni 1967 wurde im Kleingartenverein "Blühe Auf" ein Vereinsvergnügen mit einer Kapelle durchgeführt. Am 1.10. wurde im Saal des Kleingartenvereins "Flora" die Bezirksfischbörse veranstaltet. Am 15. Oktober fand im Saal des C.V.J.M. Hauses ein Bezirkstag statt, auf dem Walter Schmidt vom Vizepräsidenten des V.D.A. Dr. Ladiges die silberne Verbandsnadel des V.D.A. verliehen wurde. Auf der Jahreshaupt-versammlung 1968 wurde Walter Schmidt zum 1. Vorsitzenden gewählt, da Walter Ohorn sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellte. Höhepunkt in diesem Jahr war eine Busfahrt nach Berlin und Besuch des Aquariums.
1969 wurde wieder eine Aquarienausstellung in der Schule am Amselstieg durchgeführt. Mittelpunkt waren diesmal ein Seewasseraquarium und Terrarientiere aus dem Broistedter Schulzoo. Auf der Jahreshauptversammlung 1970 wurde Franz Helmert einstimmig für seine Verdienste im Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Der Aquarienfreund Karl Steinkühler wurde international bekannt durch seine Erfolge in der Killifischzucht, als er in Amerika auf Ausstellungen zahlreiche Preise erringen konnte.
1972 wurde die Gaststätte "Zum Deutschen Schäferhund" neues Vereinslokal. Auf dem Bezirkstag 1973 der vom Verein in der Gaststätte "Heimattal" ausgerichtet wurde, wurden durch den Bezirksvorsitzenden Horst Vieth die Aquarienfreunde Gerhard Brandes und Hans- Jürgen Schmidt mit der silbernen Verbandsnadel ausgezeichnet. 1973 ging auch endlich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Am 12.09. wurde eine Jugendgruppe gegründet, deren Leitung Hans- Walter Herrmann übernahm.
In den folgenden Jahren lief die Vereinsarbeit weiter erfolgreich. Es wurden Vortragsabende, Tischrunden, Fischbörsen, Tümpeltouren, Heimbeckenschauen und Familienfahrten durchgeführt. Die Jugendgruppe, in der jetzt gesondert Heimschauen durchgeführt wurden, zählte zeitweise über 20 Jugendliche.
1976 wurde erneut das Vereinslokal gewechselt, weil die Räumlichkeiten vor allem bei Börsen nicht ausreichend waren. Neues Vereinslokal wurde das Vereinsheim des Kleingartenvereins "Marienbruch". Die Vorarbeiten für die Ausarbeitung einer Vereinssatzung um den Verein ins Vereinsregister einzutragen, wurden begonnen. In diesem Jahr wurde auch die Vereinszeitung durch die Jugendgruppe ins Leben gerufen.
1977 war ein ereignisreiches Jahr, denn der Verein feierte sein 25- jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund wurde vom 26.03.-03.04. eine Aquarienausstellung in der Schule an der Joh.- Seb.- Bach- Str. durchgeführt. Am 21.05. wurde ein Vergnügen im Vereinslokal veranstaltet und am 15.05. wurde ein Bezirkstag durchgeführt, auf dem die Aquarienfreunde Rüdiger Bastin, Siegfried Behler, Johannes Sabath und Karl Steinkühler durch den Bezirksvorsitzenden mit der silbernen Verbandsnadel ausgezeichnet wurden. Vom Ehrenmitglied Franz Helmert wurde eine Vereinschronik erstellt und der Verein wurde unter Nr. 424 beim Amtsgericht in Salder als "Aquarienverein Scalare" Salzgitter e.V. in das Vereinsregister eingetragen.
Auf der Jahreshauptversammlung 1978 wurde eine Geschäftsordnung verabschiedet. Auf dem Bezirkstag in Wolfsburg wurde Walter Schmidt die goldene Verbandsnadel verliehen und es wurde eine Familienfahrt nach Berlin durchgeführt. 1979 wurde Walter Schmidt zum 2. Bezirksvorsitzenden gewählt. Bis 1981 verlief das Vereinsleben mit den üblichen Veranstaltungen ab.
1981 kam es erneut zu einer Berlinfahrt und zu der Mitteilung von Hans-Walter Herrmann, daß er am Hallendorfer Wald ein Gelände zur Anlage eines Futterteiches gefunden habe, das zum Verkauf stehe. Da der Verein finanziell nicht in der Lage war, das Gelände zu kaufen, wurde beschlossen, die Stadt Salzgitter darum zu bitten, das Gelände dann langfristig zu pachten.
Zum 30-jährigen Bestehen 1982 wurde wieder eine Aquarienausstellung in der Schule an der Joh.- Seb.- Bach- Straße veranstaltet. Der Verein war auch Ausrichter eines Bezirkstages im Vereinslokal "Marienbruch", auf dem Franz Helmert mit der goldenen und Bruno Friedrich und Hans Walter Herrman mit der silbernen Verbandsnadel durch den Bezirksvorsitzenden Horst Vieth ausgezeichnet wurden.
Auf der Jahreshauptversammlung 1983 stellte der 1. Vorsitzende Walter Schmidt sein Amt zur Verfügung, um es in jüngere Hände zu legen. Als Begründung gab er an, daß er seit 1958 im Vorstand tätig sei, davon 15 Jahre als 1. Vorsitzender. Die Versammlung wählte danach Hans-Walter Herrmann als Nachfolger. Walter Schmidt wurde für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Erfreuliches gab dann der neue 1. Vorsitzenden bekannt. Die Stadt sei bereit das Gelände am Hallendorfer Wald zu kaufen und an uns zu verpachten. Der Vorstand bereitete daraufhin alles vor, um bei Abschlu8 des Pachtvertrages sofort mit der Arbeit beginnen zu können. Es wurde die Genehmigung zum Anlegen eines Teiches eingeholt und nachgeforscht, ob sich noch Versorgungsleitungen auf dem Gelände befinden.
Am 1. Mai 1984 war es endlich soweit und mit der Stadt wurde ein 30-jähriger Pachtvertrag abgeschlossen. Viel Arbeit war jetzt nötig, um das Gelände auf dem eine Trafostation gestanden hatte, das gespickt war mit alten Fundamenten und inzwischen als wilde Müllkippe genutzt wurde, nach unseren Wünschen zu gestalten. Fast alle Mitglieder und auch die Jugendgruppe beteiligten sich beim Ausbau. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Klaus- Peter Hoffmann, der mit Bagger und Lader in seiner Freizeit bei der Anlage des Teiches und des Lärmschutzwalles dafür sorgte, daß die Arbeit schnell vonstatten ging und von Bruno Friedrich, der mit seinem Organisationstalent Material für Zaun und Unterstand besorgte. Nachdem das Gelände eingezäunt war, wurde am 22.09. bei schönem Wetter die Einweihung von den Mitgliedern gefeiert.
Auf der Jahreshauptversammlung 1984 wurde Franz Helmert für 30 -jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.
1985 wurde auf dem Gelände ein Unterstand fertiggestellt und Bäume und Büsche gepflanzt. Unter Mithilfe des Bezirksvorsitzenden Horst Vieth knüpfte Hans- Walter Herrmann erste Kontakte zum Berliner Aquarienverein "Zierfischfreunde Neukölln" e.V. mit der Absicht einen Freundschaftsvertrag abzuschließen.
In diesem Jahr wurden 3 Vereinsmitglieder mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnt. Dies waren Karl Steinkühler, Hans Jürgen Schmidt und Karl Heinz Greifenberger.
Nach der Zustimmung der Jahreshauptversammlung 1986 wurde die Absicht verwirklicht und zu Pfingsten kam es dann in Salzgitter zu einem ersten Zusammentreffen mit den Berliner Freunden und dem Austausch der Urkunden über den Freundschaftsvertrag. Im September kam es dann im Rahmen einer Busreise zu einem Gegenbesuch in Berlin, der noch vielen Mitgliedern in Erinnerung sein dürfte. Ein weiterer Höhepunkt des Jahres 1986 war die offizielle Einweihung des Vereinsgeländes am 21. Mai. Neben unserem Partnerverein aus Berlin waren Vertreter der Verwaltung und der Parteien anwesend. Der Verein erhielt viel Anerkennung für die geleistete Arbeit, auch die Presse sparte nicht mit Lob.
Walter Schmidt wurde 1987 für 30 - jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet
1988 war wieder ein ereignisreiches Jahr. Der Verein war Ausrichter eines Bezirkstages, beteiligte sich an der Umweltwoche der Stadt Salzgitter mit einem Stand und unterstützte unseren Partnerverein in Berlin bei der Ausstellung Heim - Tier - Pflanze mit einem eigenen Aquarium. Auf dem Bezirkstag 1989 in Vienenburg wurde Walter Schmidt für seine Verdienste in der Aquaristik mit der bronzenen Plakette des V.D.A ausgezeichnet.
In den nächsten Jahren waren die Aktivitäten wie sie in allen Jahren üblich waren, bei der Vereinsarbeit Trumpf. Vielleicht ist hervorzuheben, daß inzwischen Fischbörsen auch im Süden der Stadt veranstaltet wurden. Das Vereinsgelände entwickelte sich gut, wenn auch im Mittelpunkt des Geländes, dem Teich, nicht so viel Wasserflöhe wie gewünscht vorhanden waren, entwickelte sich dort, zu unserer großen Freude, ein Biotop mit Fröschen, Molchen, Libellen und vielen anderen Tieren, die im Wasser zu Hause sind. Für die Naturfreunde, zu denen sich ja die Aquarianer zählen, eine wahre Fundgrube, denn es konnte viel beobachtet werden, was man sonst in der Natur nicht mehr oft findet.
Da durch die Wiedervereinigung zahlreiche Aquarienvereine aus dem Raum Magdeburg in den Bezirk neu aufgenommen wurden, trat Walter Schmidt 1991 als 2. Vorsitzender im Bezirk zurück, damit auch diese Aquarienfreunde im Bezirksvorstand vertreten sind.
1992 feierte der Verein mit zahlreichen Veranstaltungen und einem Tag der offenen Tür auf dem Vereinsgelände sein 40- jähriges Bestehen. Der Tag der offenen Tür ist seitdem ein fester Bestandteil unserer Vereinsaktivitäten. Am 25. Oktober fand dann ein Bezirkstag mit nahmhaften Referenten statt.
Auf der Jahreshauptversammlung wurden folgende Mitglieder für besondere Verdienste in der Vereinsarbeit geehrt. Dies waren Rudolf Kretschmer, Günther Märtens und Gerhard Stellfeld.
1993 wurde Karl Steinkühler mit der goldenen Verbandsnadel und Josepf Fürch, sowie Siegfried Tzschaschel mit der silbernen Verbandsnadel geehrt.
Das 10-jährige Bestehen des Vereinsgeländes feierte man 1994. Es wurde von Walter Schmidt eine Fotowand erstellt, auf welcher der Werdegang des Vereinsgeländes gezeigt wurde. Eine Fischbörse und eine Tombolla rundeten das Programm ab.
1995 wurden endlich Räumlichkeiten für unsere Jugendgruppe im Altenpflegeheim am See gefunden. Hier stehen der Jugendgruppe Räume zur Verfügung, um Aquarien zu kleben und Vorträge zu hören.
1996 fand ein Wechsel im Vorstand statt, H.W. Herrmann stellte das Amt des 1. Vorsitzenden einem jüngeren zur Verfügung. Hans Jürgen Trettin wurde zu seinem Nachfolger gewählt.
1997 wurden zwei Gründungsmitglieder für 40-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt. Dies waren Franz Helmert und Walter Schmidt. In einer kleinen Ansprache wurde ihr Werdegang im Verein geschildert.
1998 wurden Fritz Ruhe und Bruno Friedrich für 30-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt.
1999 wurde das Vereinsmitglied Wolfgang Markworth für besondere Verdienste in der Vereinsarbeit ausgezeichnet.
Auf dem Bezirkstag in Dibbesdorf erhielt Walter Schmidt vom Verband und Verein für seine langjährige Arbeit in der Aquaristik eine Auszeichnung.
Karl Steinkühler wurde zum wiederholtem Male Europameister bei den Killifischfreunden.
Wenn ich nun diese Chronik abschließe, so doch nicht ohne noch einmal darauf hinzuweisen, wieviel Idealismus und Arbeit, bedingt durch die Liebe zu diesem Hobby in diesen 48 Jahren steckt. Ich wünsche mir, daß viele Menschen, die dieses Hobby haben, den Weg in unseren Verein finden, vor allem Jugendliche, denn unsere Jugendgruppe braucht immer Nachwuchs und Nachwuchs ist immer nötig um den Verein auch in Zukunft am Leben zu erhalten.